
Unsere First Responder sind gut ausgebildete Rettungskräfte die rein ehrenamtlich für Sie rund um die Uhr da sind. Ihre Aufgabe ist es, im Ernstfall die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit übernehmen die First Responder eine wichtige Funktion in der Rettungskette - gerade in der ländlichen Region zählt jede Minute und oft entscheiden sogar schon Sekunden über eine erfolgreiche Rettung.
Wir werden bei einem für uns relevanten Notruf an die 112 direkt von der Leitstelle alarmiert.
Wir sind für Sie aktuell in folgenden Gemeinden als First-Responder verfügbar:
Wir versuchen eine 24-stündige Abdeckung an 7 Tagen in der Woche zu gewährleisten - rein ehrenamtlich durch unseren Ortsverein. Auch an Wochenenden und Feiertagen.
Wir bekommen keine Kostenerstattung, weder vom Staat, noch von der Gemeinde, Landkreis oder Land, noch von der Krankenkasse.
Für uns entstehen durch die Bereitstellung vom First Responder Dienst dauerhaft Fahrzeugkosten, Ausbildungskosten, Materialkosten für Rucksäcke und weitere Ausrüstung, Kosten für technische Geräte (wie EKG, Absaugpumpe,…), Kleidungskosten und Verbrauchskosten für die Fahrzeuge. Bei Einsätzen können zusätzlich Materialkosten durch Verbrauchsmaterial entstehen.
Nur durch unsere Fördermitglieder und Spenden ist es uns möglich dies anzubieten.
Jetzt “SPENDEN” oder “Mitglied werden”.
First Responder kommen immer dann zum Einsatz, wenn die ehrenamtlichen Helfer den Ort eines Notfalls schneller erreichen können als der Rettungsdienst oder aber, wenn das nächste Rettungsfahrzeug noch im Einsatz ist. Bei einigen Notfallbildern, wie bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand auch zusätzlich, sollte der Rettungsdienst schnell vor Ort sein. Die Ehrenamtlichen übernehmen die Versorgung des Patienten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie führen lebenserhaltende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen die Patienten. Dabei steht jedem First Responder eine komplette Notfallausrüstung zur Verfügung, die unter anderem ein Blutdruck- sowie Blutzuckermessgerät, Verbandmaterial und Material zur Beatmung und Atemwegssicherung enthält. Je nach Ausbildungsstand der Ehrenamtlichen Helfer kann auch ein Diagnosefähiges EKG geschrieben und interpretiert werden, bevor der Rettungsdienst eintrifft.